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Eine kleine, aber feine Jungbürgerfeier

Der Steiner Stadtpräsident Sönke Bandixen hatte das «Corona-Szepter» von Beginn weg in der Hand

Die Gruppe der Jungbürgerinnen und Jungbürger zusammen mit Stadtpräsident Sönke Bandixen.

(psp) Seit vielen Jahren wird in Stein am Rhein die Jungbürgerfeier abgehalten, so auch am vergangenen Freitag. Zehn Jungbürgerinnen und Jungbürger sowie Einwohnerratspräsident Claudio Götz, Stadträtin Corinne Ullmann und die Stadträte Ueli Böhni und Christian Gemperle sowie Stadtpräsident Sönke Bandixen trafen sich im Rathaussaal. Gleich beim Eintritt ordnete der Stadtpräsident an, wo jeder zu sitzen hat. Danach ermunterte er die Gäste, die in diesem Jahr 18 Jahre alt wurden oder noch werden, sich wo immer möglich auch politisch zugunsten der Stadt zu engagieren. Er war es aber dann auch, der den höchsten «Staaner» herzlich willkommen hiess. Wobei auch Claudio Götz sich dem Wunsch anschloss, dass sich auch Junge für die Stadt engagieren. Zudem wünschte er ihnen für die Zukunft alles Gute. Danach hatten die Stadträte die Möglichkeit, ihre Aufgaben kurz vorzustellen – wobei Sönke Bandixen auch jene von Stadtrat Thomas Schnarwiler umriss. Anschliessend erwähnte er, dass an erster und damit oberster Stelle das Volk steht. Schliesslich nahm er kurz Bezug auf Stein am Rhein – wobei die historische Stadt auch von Traditionen lebe. Eine sei unter anderem die Becherzeremonie anlässlich der Jungbürgerfeier, wie sie gerade eben stattfinde. Wie sich aber später herausstellte, konnte diesmal der vorgeschriebene Ablauf nicht ganz eingehalten werden.
Ein Becher mit Sultanen und Königen

Zur Tradition des «Schluckes aus dem Becher» gehöre aber auch, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zuvor jeweils der Geschichte des Spenders lauschen müssen. So kam es auch diesmal dazu. Es handelte sich um die Geschichte des Johann Rudolf von Schwarzenhorn, nach dessen Namen in Stein am Rhein eine Strasse benannt wurde und der in Wien seine letzte Ruhestätte fand. Dabei war von Bandixen zu erfahren, dass der gebürtige Steiner vor allem am Osmanischen Hof in Istanbul Geschichte geschrieben habe, dank der er Karriere machte und schliesslich auch den Adelstitel erhielt. Seinem diplomatischen Geschick und Können war es zu verdanken, dass es zu keinem Kriegseintritt der Osmanen und damit damals zu keinem Krieg zwischen dem osmanischen Reich und den Habsburgern kam. Anlässlich eines Besuches in Stein am Rhein kam es in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zur Stiftung des besonderen Bechers, der auch von Fachleuten als Ergebnis einer besonderen Handwerkskunst und als Juwel umschrieben wird. Dabei handelt es sich um ein Juwel, das nur zu besonderen Anlässen gebraucht werden darf. Auf dem wertvollen und kunstreich verzierten Becher ist unter anderem die Weltkugel ersichtlich. Es sind aber auch die Sultane Murat IV, Ibrahim und Mehmet IV sowie drei Könige der Habsburger zu sehen. Bezüglich Trinken aus dem Becher musste dem Covid-19-Virus Zoll geleistet werden. Dabei war von Sönke Bandixen zu hören, dass stellvertretend lediglich eine Person aus dem Becher trinken dürfe. Die anderen erhielten den Wein in Gläsern. Die Wahl, wer aus dem Becher trinken dürfe, sei auf Sarah Meili gefallen. Dies weil sie am gleichen Tag ihren 18. Geburtstag feiern konnte. Kurz nach der Zeremonie wurde ein zweites Mal angestossen. Anlass dazu war, dass Claudio Götz vor wenigen Tagen nun auch das Steiner Bürgerrecht erhielt. Der zweite Teil des Abends wurde im Aussenbereich des Restaurants Wasserfels abgehalten, wo das Team die Gruppe nach Strich und Faden verwöhnte. Hier gehörte es dazu, dass man sich die Spaghettis munden liess, dass ein vielstimmiges Happy Birthday erklang und dass über Gott und die Welt geredet werden konnte. Die gelungene kleine Feier, die auch von den Jungen dazu genutzt wurde, sich über dies und das untereinander austauschen zu können, wurde schliesslich von Bandixen mit den Wünschen für eine gute Zukunft an alle abgerundet.

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