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14. Multikulinarium Berlingen mit überraschend grossem Zuspruch und unbeschwerter Stimmung

Am 14. Multikulinarium in Berlingen herrschte auf der Terrasse des Restaurants zum Schiff volles Haus.

(jb) Um die Mittagszeit am vergangenen Samstag war die positive Überraschung perfekt: Trotz einigen coronabedingten Erschwernissen fanden immer mehr Gäste den Weg über die Stände der kochenden Gastgeberinnen und Gastgeber auf der Stedi in den Garten des Gasthauses Hirschen und auf die Terrasse des Restaurants zum Schiff, bis um etwa 12.30 Uhr kaum mehr ein Platz frei blieb. Sei’s drum, man konnte sich ja auch einfach auf die Seemauer setzen.Die vorsichtig gedämpften Erwartungen der Organisatoren, der beteiligten Wirte und Anbieter wurden also schon früh übertroffen, und alle konnten sie zahlreiche Komplimente entgegennehmen: Dafür, dass das 14. Multikulinarium überhaupt stattfand, für die sympathische Veranstaltung an sich und für das funktionierende Schutzkonzept im Besonderen, für die wohlschmeckende kulinarische Vielfalt und den speditiven Getränkeservice in den Beizen. Zwar wirkte der Stediplatz manchmal etwas leer, weil sich ja nicht permanent Schlangen vor den Ständen bildeten, im Umfeld aber herrschte Hochbetrieb, und dank der musikalischen Performance von Roland Heim mit seinem elektronischen Orchester beste Stimmung.
Wetter gut, Konsum gut, Musik gut, alles gut

Nach und nach gesellten sich weitere Gäste hinzu, unter anderem kamen 15 aus Steckborn mit dem Kursschiff an. Eine Umfrage zwischen 14.30 und 15.00 Uhr bei allen Köchen und Köchinnen ergab, dass viele sogar besser verkauft hatten als 2019 und die anderen mindestens ebenso gut. Vom Ansturm regelrecht überwältigt war die im letzten Moment für einen verhinderten Koch eingesprungene Familie Perez, deren zwei unterschiedlichen Paellas am meisten nachgefragt waren. Das Ehepaar Meisel, ebenfalls zum ersten Mal dabei, zeigte sich vom Absatz ihrer Kölner Spezialitäten Pflaumenstreusel und Bienenstich begeistert – und meinte lapidar: «Kuchen geht immer». Gemeinderat Christof Rothenberger, der seit vielen Jahren Crêpes feilbietet, war gar überzeugt, noch nie so gut verkauft zu haben. Fazit: Auch wenn das Angebot dieses Mal insgesamt etwas kleiner war als früher: Der Mix aus Einheimischem und Fremdländischem hat gestimmt und den Gästen genügend Optionen für ihr individuell zusammengestelltes «Menu» geboten. Eine Nummer für sich war wiederum Alleinunterhalter Roland von den Coconuts. Unermüdlich schlug er in die Tasten, spielte und sang er gekonnt beliebte Stücke aus seinem breiten Repertoire an Schlagern, Pop- und Rockstücken. Punkt 17.00 Uhr machte er Schluss – notabene nachdem er während fast sechs Stunden praktisch ununterbrochen für den Ohrenschmaus zum Gaumenschmaus gesorgt hatte. Mit grossem Applaus wurde er verabschiedet, und damit endete auch das 14. Multikulinarium Berlingen, das als ganz besonderer Jahrgang in die Annalen eingehen wird.
Dank an fleissige Helfer und grosszügige Spender

Für das organisierende Blickpunkt-Team war der Aufwand in diesem Jahr grösser und teurer. Umso mehr schätzte und verdankt es die freiwillige Hilfe des Turnvereins Berlingen beim Auf- und Abbau der Stände und des Schutzmaterials wie Sperren und Pylonen. Einen besonderen Dank richtet es an Hansueli Trachsel, Mabo (Martin Bosshard) und Peter Bommer vom Restaurant zum Schiff, die sich an den Kosten der Musik beteiligt haben. Ebenfalls zu Dank verpflichtet sind die drei Macher der Drogerie Brunnschweiler in Steckborn für die kostenlosen Desinfektionsmittel und Masken. Und selbstverständlich dankt es den Gästen aus Berlingen und Umgebung, die einmal mehr ihre Treue zum beliebten Streetfood-Fest gezeigt haben.

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