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Über die Kommission zur Gestaltung Schifflände

Der Steiner Baureferent Christian Gemperle gibt im Interview Auskunft zur Kommission und deren Auftrag

Für die Gestaltung der Steiner Schifflände hat eine Kommission die Arbeit aufgenommen.

(uj) Baureferent Christian Gemperle informierte an der Einwohnerratssitzung, dass der Stadtrat Stein am Rhein eine Kommission für die Gestaltung der Schifflände die Arbeit aufnahm. Bekanntlich stellte die Stiftung einen Kredit von 13,2 Millionen Franken in Aussicht für die Neugestaltung von Schifflände, Untertorwiese, Stadtgarten und die Sanierung der beiden Bootshäfen. Der «Bote» fragte den Baureferenten nach der Zusammensetzung der Kommission und welchen Auftrag sie zu erfüllen hat.

Herr Gemperle, die Schifflände ist sozusagen die Visitenkarte von Stein am Rhein. Ihre Gestaltung ist entsprechend anspruchsvoll. Wie ist die Kommission zusammengesetzt, die vor dieser Aufgabe steht?
Christian Gemperle: Vom Stadtrat gehören der Kommission Ueli Böhni und ich als Präsident an. Ausserdem wurden mit Leo Graf und Patrick Moehrle zwei Architekten beigezogen, die Stein am Rhein von ihrer Arbeit her kennen. Als weiteren Fachmann zogen wir mit Patrick Altermatt einen Landschaftsarchitekten bei. Als Vertreter des Einwohnerrats haben sich Boris Altmann und Werner Käser bereit erklärt, mitzuarbeiten. Damit ist sowohl die Linke wie die bürgerliche Ratsseite vertreten.

«Wir wollen eine Kommission aus Interessierten Bewohnern und Fachleuten bilden», versprach Stadtpräsident Sönke Bandixen im September 2019. Das Versprechen ist mit der jetzigen Zusammensetzung nicht eingelöst. Wie können interessierte Bewohner ihre Meinung einfliessen lassen?
Einerseits ist die Bevölkerung durch die beiden Einwohnerräte vertreten. Dann muss sich die Kommission jetzt Gedanken darüber machen, wie sie die Bevölkerung einbeziehen will. Jetzt während der Pandemie fällt eine öffentliche Veranstaltung weg. Die Kommission wird anlässlich einer Klausurtagung Archiv­unterlagen zu früheren Projekten sichten und erste Vorschläge ausarbeiten. Wir wollen, dass die Bevölkerung zu konkreten Fragen Stellung nehmen kann. Das könnte auch auf elektronischem Weg geschehen, wie beispielsweise bei der Umfrage zur Siedlungspolitik. Deren Fragen und Antworten aus der Umfrage nehmen wir bereits jetzt auf, um sie in das Projekt einfliessen zu lassen. Zur Unterstützung des Planungsprozesses, beispielweise eine Wettbewerbsausschreibung, sind wir noch auf der Suche nach einer geeigneten Planungsfirma. Ein Wettbewerb bietet eine weitere Möglichkeit, die Bevölkerung in den Prozess einzubinden.

Bezieht sich der Auftrag an die Kommission auf die Schifflände oder werden weitere Gebiete in die Arbeit einbezogen?
Insgesamt handelt es sich um mehrere Bereiche, die aber teilweise ineinandergreifen. Für eines derselben, den Ausbau des Hafens für die Kleinschifffahrt läuft bereits die Umweltverträglichkeitsprüfung. Dann geht es um den angrenzenden Stadtgarten, den Hettler und eben die Schifflände. Sie wird erweitert um die Uferzone bis zur Brücke. Die Aufgabe der eingesetzten Gestaltungskommission wird die endgültige Gestaltung von der Schifflände aufwärts bis zur Brücke und des südlichen Brückenkopfs umfassen. Für die parkierenden Autos müssen wir erst eine Lösung des Parkierungsproblems finden. Die Jakob und Emma Windler-Stiftung hat die Bedingung an ihr Geschenk geknüpft, dass die Autos von der Oberfläche verschwinden müssen. Diese Aufgabe muss zuerst gelöst werden. Die gestalterische Lösung für den Untertorparkplatz und Hettler wird später miteinfliessen.

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